Tarife im neuen Jahr

Tarife24Wie in jedem Jahr, kommt es auch mit 2015 zu zahlreichen Änderungen. Dabei sind die unterschiedlichsten Lebensbereiche betroffen. Zu einem kommt der Mindestlohn. Viele bewerten diesen Positiv. Unter dem Strich bedeutet er aber Kündigungen und Preiserhöhungen in allen Bereichen. Auch das Porto (62 Cent pro Brief) der Deutschen Post wird erhöht. Eine logische Folge. Im Gegenzug sinken die Tarife bei den Rundfunkgebühren. Die Umlage für den Ökostrom fällt ebenfalls niedriger aus. Dennoch dürften sich bei den Tarifen für Strom kaum etwas ändern. Es werden sogar höhere Preise erwartet. Aus diesem Grund sollten Sie bei einem Wechsel unbedingt einen Stromvergleich vornehmen. Bitte lassen Sie sich nicht von den Versprechungen der Konzerne beeindrucken. Oft sind in den AGB diverse Punkte versteckt, die den Strom an Ende doch wieder zu einem teuren Vergnügen machen. Ein Stromvergleich kann davor schützen.

Neue Tarife – Das ändert sich

Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, musst künftig keine Maklergebühren mehr bezahlen. Diese müssen von demjenigen getragen werden, der den Immobilienmakler beauftragt hat. Werden die Miet Tarife dadurch günstiger? Nein, der Vermieter wird und muss natürlich diese zusätzliche Ausgabe wieder in die Miete einrechnen. Dennoch gibt es eine gute Nachricht. Wer in eine andere Stadt umzieht, kann sein altes Nummernschild behalten. Auch die Tarife bei den Pfändungen ändern sich. Künftig liegt die Pfändungsgrenze bei 1.070 Euro monatlich. Der Beitrag zur Rentenversicherung sinkt. Auch die Krankenversicherung senkt die Tarife. Aber das dürfte bei den meisten Versicherten nicht ankommen. – Diese dürfen im Gegenzug nämlich Zusatzbeiträge erheben. Es bleibt also bei diesen Tarifen alles beim Alten.

Pflege wird verbessert

Die Bundesregierung hat für das neue Jahr auch die Tarife bei der Pflege bessergestellt. Viele Pflegende bekommen ab dem 01.0.2015 mehr. Zusätzlich können Arbeitnehmer bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit in Anspruch nehmen, wenn im Unternehmen mehr als 15 Arbeitnehmer vorhanden sind. Das dürfte allerdings in solchen Firmen dazu führen, dass Bewerber künftig anders ausgewählt werden. Immerhin kann es sich kaum ein Unternehmen leisten, einen Arbeitnehmer nach der Familienpflegezeit einfach wieder auf den alten oder einen gleichwertigen Posten zu setzen.

Änderungen im Bereich Energie

Im Jahr 2014 ist der Verbrauch an Strom und Gas deutlich gesunken. Das lag vor allem an der warmen Witterung, die fast das ganze Jahr bestimmte. 4 Prozent Strom und 14 Prozent Gas waren es weniger als im Vorjahr. Staubsauger dürfen ab dem 01. September nur noch maximal 1.600 Watt haben. In ein paar Jahren nur noch unter 800 Watt.

Unser Tipp
Kaufen Sie bis zum 1. Sep. 2015 am besten noch einen kleinen Vorrat. Ansonsten werden Sie in ein paar Jahren deutlich mehr Zeit mit dem Staubsaugen verbringen!

Auch Kaffeemaschinen sind von den wirren Vorstellungen der EU-Politiker betroffen. Die Heizplatten müssen sich dann automatisch abstellen. Kaffeeliebhaber wissen, dass diese neue Richtlinie zwar bei den Tarifen Energie spart, aber ist es das wirklich wert? Nein, lautet die klare Antwort.

Strom Tarife – EEG Umlage sinkt

Die viel gehasste EEG Umlage sinkt ab 01.01.2015 erstmalig. Nachdem sie in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist, sinken die Tarife minimal im neuen Jahr. Von 6,24 Cent auf 6,17 Cent. Ein Hohn für die Verbraucher. Auf der Strom Rechnung wird sich das nicht bemerkbar machen. Hier können wir Ihnen nur weiterhin einen Stromvergleich empfehlen!