Was passiert mit dem Ölpreis

Tarife24In den letzten Wochen und Tagen hat sich der Ölpreis beinahe überschlagen. Es kam zu einem kleinen Einsturz. Bereits zuvor hatten wir von Tarife24 von der aktuellen Entwicklung berichtet. Experten gehen immer noch davon aus, dass viele Ursachen zu dem rapiden Preisverfall führten. Eine entscheidende Rolle spielt mit Sicherheit auch die Situation zwischen den USA und Russland. Es ist also davon auszugehen, dass der Ölpreis massiv durch Dritte nach unten gedrückt wurde, um Russland finanziell zu schädigen. Das zeigt auch die aktuelle Lage. Nach dem Einbruch, kommt der Ölpreis aber langsam wieder zurück und stabilisiert sich. Auch die USA können sich einen so niedrigen Ölpreis auf Dauer nicht leisten. Seit der Talfahrt, die auf den tiefsten Stand seit 2009 endete, haben sich die Tarife nun ein wenig erholt. Seit dem 08.01.2015 steigt der Ölpreis langsam wieder an. Mittlerweile kostet ein Fass der US-Sorte West Texas (WTI) mittlerweile 48,90 US-Dollar und ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 51,27 US-Dollar.

USA haben Probleme

Der politische Kampf mit dem Öl hinterlässt überall seine Spuren. Auch in den USA. Dort sind nach neusten Berichten die eigenen Reserven deutlich gesunken. Damit dürfte eine stärke Nachfrage einsetzen und die Tarife ansteigen lassen. Zusätzlich wird auch wieder offen von einer möglichen Drosselung bei der Förderung gesprochen. Insgesamt wird jedoch nur zunächst ein mäßiger Anstieg der Tarife erwartet. Mittelfristig dürfte der Ölpreis aber wieder zum alten Stand von Anfang 2013 zurückkehren.

Verbraucher in Deutschland freuen sich

Verbraucher in Deutschland und anderen europäischen Staaten können sich weiterhin freuen. Sie profitieren zunächst weiterhin von dem knappen Ölpreis und die sich daraus ergebenden Tarife. Dennoch sollten Sie immer daran denken, vor dem Abschluss eines neuen Vertrages einen Vergleichsrechner zu nutzen. So können Sie unter dem Strich noch einmal bares Geld sparen. Erst im 2. Quartal dürfte der Ölpreis weiter anziehen. Bis auf Jahresende dürften sich die Tarife ein wenig nach oben erholt haben. Bis dahin profitieren Sie als Verbraucher von den günstigen Preisen in vielfältigen Formen. Es ist nicht nur das Tanken und das Heizen.- Rohöl wird für Verpackungen, Lebensmittel und vielen anderen Produkten benötigt.

Doch es gibt natürlich auch Schattenseiten. Und diese äußern sich vor allem darin, dass derzeit viele Mitarbeiter direkt auf den Ölfeldern ihre Arbeit verlieren. Besonders beim Fracking. Diese Methode ist deutlich teurer als die herkömmliche Ölgewinnung. Mit dem Ölpreis fallen auch die Beschäftigungschancen. In guten Zeiten ist es recht einfach, in der Ölindustrie auf den Feldern Arbeit für 30 US-Dollar pro Stunde zu finden. Doch in schlechten Zeiten, wie sie gerade erlebt werden, müssen viele um ihre Jobs zittern. Vor allem die Fracking Firmen leiden massiv. Fast ½ halbe Milliarde an Schulden haben sich bei den Unternehmen ansammelt. Vorwiegend durch die niedrigen Tarife, die sogar teilweise schon unter den Gewinnungskosten liegen.